Forschungsprojekte

Das Team von enercast arbeitet in internationalen Forschungsprojekten mit. Dieses Know-how lassen wir in unsere Kundenprojekte einfließen.


besos_logoForschungsprojekt BESOS

Das von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt „Building Energy decision Support systems for Smart cities“ (BESOS) erforscht die Verbesserung von Strukturen für „Smart Cities“ und setzt diese in den beiden europäischen Metropolen Barcelona und Lissabon um. enercast wird in diesem Forschungsprojekt die Lieferung der Energieprognosen für erneuerbare Energien sowie die Integration der Metering-Daten in die Smart-City-Systeme verantworten.

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Das von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt „Building Energy decision Support systems for Smart cities“ (BESOS) erforscht die Verbesserung von Strukturen für „Smart Cities“ und setzt diese in den beiden europäischen Metropolen Barcelona und Lissabon um. Das BESOS-Projekt läuft von Oktober 2013 für drei Jahre und wird von einem internationalen Konsortium, das zehn Unternehmen aus Deutschland, Portugal, Griechenland und Spanien umfasst, entwickelt. Das Kasseler Energie-Dienstleistungsunternehmen enercast wird in diesem Forschungsprojekt die Lieferung der Energieprognosen für erneuerbare Energien sowie die Integration der Metering-Daten in die Smart-City-Systeme verantworten.

Das Projekt ist Teil des EU-FP7-Programms, dessen Hauptziel die schrittweise Verringerung des EU-Kohlenstoff-Ausstoßes über die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien ist, so dass die europäische Wirtschaft mehr Energie effizient und nachhaltig durch den Einsatz von modernster Technologie nutzt. Strategisches Ziel ist zudem, die koordinierte Verwaltung der öffentlichen Infrastrukturen in Smart Cities zu verbessern und die Information der Bürger über Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu fördern.

enercast im Projekt BESOS

enercast wird in dem Forschungsprojekt die Prognosen der Leistung für die in dem Projekt integrierten Windkraft- und Solaranlagen berechnen. Zudem wird das Projektteam der enercast für die Integration der Daten in die Smart-City-Systeme eine Schnittstelle zum zentralen Datenhub entwickeln, mit der die Verbrauchsmessungen und Einspeisungen der Smart-Metering-Systeme übertragen werden. Des Weiteren wird enercast das „enercast city System“ weiterentwickeln, so dass es als Dashboard verwendet werden kann, auf dem der vorhergesagte Anteil der erneuerbarer Energien von Energieressourcen und deren Lokalisierung, eine Timeline der prognostizierten Energie aus Wind und Solar sowie die vermiedene CO2-Menge visualisiert wird.

Die beiden europäischen Metropolen Barcelona und Lissabon werden eine wichtige Rolle im BESOS-Projekt spielen, da alle Anwendungen in diesen beiden Städten auf ihre Praxistauglichkeit in Großstädten getestet werden. Folgende kommunalen Einrichtungen der beiden Metropolen werden in diesem Projekt verbunden: die öffentliche Beleuchtung (mehr als 150.000 Leuchten), öffentliche Gebäude (mehr als 150), Wohnhäuser (250), PV-Anlagen (55), Windkraftanlagen, intelligente Heizungs-KWK, elektrische Ladestationen (mehr als 250) und die Mobilitäts-Systeme (mehr als 40.000 Ampeln). Insgesamt werden mehr als 250 GWh/Jahr Strom in den Städten verbraucht und 168 MWh/Jahr erzeugt. „Auf diese Weise wird gezeigt, wie Technologie dazu beitragen kann, den Energieverbrauch zu reduzieren, ohne die Qualität der Dienstleistungen für die Bürger zu beinträchtigen“, so Thomas Landgraf, Geschäftsführer der enercast GmbH.

Verschiedene Energy Management Systeme innerhalb einer smarten Stadt z. B. öffentliche Beleuchtung, städtische Heizsysteme, öffentliche Gebäude, Elektrofahrzeuge, Mikro-Generatoren, Wohnungen, Prosumer usw. sollen in der Lage sein, Daten und Dienstleistungen über eine neue Open Trustworthy Energy Service Platform (OTESP), welches in dem Projekt entwickelt wird, auszutauschen und zu nutzen. Durch die Vernetzung der bestehenden Infrastruktur in intelligenten Städten können Behörden, Stadtwerke, Netzbetreiber (VNB und ÜNB) und inländische Nutzer nicht nur in Echtzeit die Daten aus solchen Systemen analysieren, sondern auch für die Umsetzung gemeinsamer Strategien, z.B. der Erhöhung der Energieeffizienz, nutzen. Ein wesentliches Merkmal des OTESP wird daher die Entwicklung von sicheren und zuverlässigen Protokollen sein, um die Vertrauenswürdigkeit des Ansatzes und die sichere Verwendung von privaten Informationen zu gewährleisten.

Ein zusätzlicher Vorteil wird die Bereitstellung einer offenen Infrastruktur basierend auf dem modernen BigData Ansatz für Daten-und Service-Management sein, welches neue Chancen für Entwickler mobiler Anwendungen eröffnet, beispielsweise um das Bewusstsein der Bürger für Energieeffizienz zu erhöhen. „Als proof of concept , wird das Projekt eine Schnittstelle zum Bürger erstellen, um diesen zu informieren und zu versuchen, das Verhalten durch Herausforderungen zu ändern“, erläutert Bernd Kratz, Geschäftsführer der enercast GmbH, den technischen Ansatz. „So könnte beispielsweise die Herausforderung für Studenten sein, den Verbrauch in einer Schule einem bestimmten Lastprofil entsprechend, zu reduzieren.“

Die Übertragbarkeit der Ergebnisse für andere Städte wird durch die starke Beteiligung des BESOS Konsortiums garantiert, beispielsweise sind die Städte Barcelona und Lissabon in der City-Protocol Initiative, in der mehr als 30 weltweite Hauptstädte beteiligt sind – z. B. Rom, Paris und Buenos Aires.

Projektpartner sind neben der deutschen enercast GmbH die Portugal Telecom, die französische Sodexo Facility Management Group, die Tochterunternehmen des spanischen Baukonzerns ACS, Cobra Instalaciones y Servicios S.A. und Electronic Traffic S.A. (ETRA), die spanische Fico Cable, Ajuntament de Barcelona, Lisboa E-Nova Agencia Municipal de Energie e Ambiente de Lisboa, die griechische Hypertech AE sowie die Universität Duisburg-Essen.

Unterstützt wird das Projekt durch die Camara Municipal de Lisboa, die Generalitat de Catalunya, Red Electrica de Espagna, galp energia, EDP distrubuicao Energia, Public Power Corporation S.A., Suministros Especiales Alginetenses coop V., MIT Portugal, DERlab, Universidade nuova de Lisboa, Energia Propria S.A.

Video Forschungsprojekt BESOS

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logo_eweline_iwes_enercastForschungsprojekt EWeLINE

Das Forschungsprojekt EWeLINE erforscht die Erstellung innovativer Wetter- und Leistungsprognosemodelle für die Netzintegration wetterabhängiger Energieträger. Das Team von enercast sky arbeitet im Industrie- und Lenkungskreis des Forschungsprojekts EWeLINE mit.

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Das Ziel der Bundesregierung ist, den Anteil der Erneuerbaren an der Stromversorgung von heute 22 auf 35 Prozent im Jahr 2020 zu steigern. Bei der aktuell installierten Wind- und PV-Leistung von über 60 Gigawatt weisen diese beiden Erneuerbaren zusammen bereits alleine einen Anteil von etwa zwölf Prozent auf. Weil ihre Leistung mit dem Wetter schwankt, werden zuverlässige und genaue Wetter- und Einspeiseprognosen immer wichtiger, um einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb des Stromversorgungsnetzes zu gewährleisten. Das Forschungsprojekt EWeLINE erforscht daher die Erstellung innovativer Wetter- und Leistungsprognosemodelle für die Netzintegration wetterabhängiger Energieträger.

Die enercast GmbH arbeitet im Industrie- und Lenkungskreis, einem nationalen Expertengremium, mit, um die praktischen Erfahrungen des Energieprognoseunternehmens im Bereich der Wetter- und Leistungsprognosen in das Forschungsprojekt einfließen zu lassen. Innerhalb des Lenkungskreises sollen die Entwicklungen und erworbenen Erkenntnisse diskutiert werden, um diese an die Bedürfnisse der Energiewirtschaft besser anzupassen.

„Für die Energiewirtschaft ergeben sich neue Herausforderungen bei der Entwicklung und dem Betrieb zukünftiger und vor allem innovativer Wetter- und Leistungsprognosemodelle. Wir wollen in diesem Forschungsprojekt unser Fachwissen einbringen, um eine sichere und wirtschaftliche Netzintegration von Wind- und Solarstrom heute und in den nächsten Jahrzehnten zu gewährleisten“, erläutert Thomas Landgraf, Geschäftsführer der enercast GmbH die Intention seiner Mitarbeit.

Der Wandel in der Energielandschaft stellt neue Anforderungen an die Wetter- und Leistungsprognosen. „Mit Bezug auf die Leistungsprognose konzentrieren wir uns einerseits auf so genannte deterministische Modelle, also solche, die die Wetterentwicklung und die Leistungsabgabe möglichst exakt beschreiben“, berichtete EWeLiNE-Projektleiter Jan Dobschinski vom IWES. Dies reiche aber nicht aus, um die fluktuierende Energie aus Wind und Sonne und die daraus resultierende Unsicherheit zu kalkulieren, so der IWES-Experte. Deswegen richte sich ein Hauptaugenmerk des Projektes auch auf die Entwicklung und den Einsatz probabilistischer Methoden, welche zusätzliche Informationen über die Genauigkeit der Prognose bereitstellen.

Zum Projekt

EWeLiNE steht für „Erstellung innovativer Wetter- und Leistungsprognosemodelle für die Netzintegration wetterabhängiger Energieträger“, und ist ein Verbundprojekt des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel und des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderte Projekt soll bis Dezember 2016 laufen. Es hat ein Budget von etwa sieben Millionen Euro. Als assoziierte Partner sind die Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und 50 Hertz Transmission GmbH am Projekt beteiligt. EWeLiNE beschäftigt insgesamt 23 Wissenschaftler, 10 am IWES und 13 beim DWD. Ein etwa 30köpfiger Lenkungskreis aus Industrie und Forschung wird das Projekt begleiten.

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